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Tauchen Madeira: Das unterschätzte Tauchparadies vor Europas Küste

Tauchen Madeira – viele denken an die Karibik, an Ägypten, an Thailand. Dabei liegt eines der besten Tauchziele Europas nur vier Flugstunden entfernt. Madeira ist eine Insel, auf der Tauchen nicht nur möglich ist, sondern wo es perfekt funktioniert. Ein Erfahrungsbericht aus drei Jahrzehnten Tauchschulbetrieb.

Stefan Mayer kam vor dreißig Jahren nach Madeira, um eine Tauchschule mit Hausriff zu eröffnen. Ein Traum, den er sich damals nicht anders erfüllen konnte – denn in Europa gibt es kaum Orte, wo Tauchen direkt vor der Haustür möglich ist. Heute, dreißig Jahre später, ist klar: Es war die richtige Entscheidung. Tauchen in Madeira bedeutet Stabilität, Vielfalt und echte Leidenschaft für den Sport.

Warum Tauchen in Madeira überhaupt sinnvoll ist

©Image by Matthias_Groeneveld from Pixabay

Tauchen in Madeira hat einen großen Vorteil gegenüber klassischen Mittelmeertauchplätzen: das Hausriff. Es liegt nur zwanzig Meter vom Ufer entfernt, befindet sich in einem Naturschutzpark und bietet Tauchplätze zwischen fünf und vierunddreißig Metern Tiefe.

Das bedeutet praktisch: Man braucht kein Boot, um gute Tauchgänge zu machen. Das ist entscheidend für Menschen, die schnell seekrank werden, wenig Zeit haben oder einfach eine entspanntere Erfahrung bevorzugen. Ein Paar, bei dem einer nicht taucht, kann trotzdem zusammen Urlaub machen – der Partner taucht eine Stunde, ist danach zurück, und es bleibt Zeit für gemeinsame Aktivitäten.

Wer lieber Boot-Tauchgänge machen möchte, kann das auch: Die Ausfahrten betragen zwischen fünf und dreißig Minuten. Kurz genug, um nicht zu ermüden, lang genug, um spektakuläre Orte zu erreichen.

Was man unter Wasser sieht

Der Atlantik vor Madeira ist nicht die bunte Korallenwelt der Tropen. Das ist wichtig zu verstehen beim Tauchen Madeira. Aber durch den Einfluss des Golfstroms hat das Wasser einen überraschend tropischen Charakter.

Papageifische, Kugelfische, Trompetenfische, Moränen, Rochen – all das sieht man regelmäßig beim Tauchen Madeira. Es gibt große Schwärme von Brassen. Im Sommer ziehen Mantarochen vorbei. Von den Nachbarinseln kommen regelmäßig Mönchsrobben herüber – eine der seltensten Robbenarten Europas.

Was fasziniert beim Tauchen Madeira besonders? Die großen Zackenbarsche an einem bekannten Spot sind bis zu eineinhalb Meter groß. Sie wurden vor vierzig bis fünfzehn Jahren angefüttert, werden heute aber nicht mehr gefüttert – und sind immer noch da. Sie sind ans Hausriff gewöhnt und zeigen keine Angst. Für europäische Verhältnisse ist das außergewöhnlich.

Hornkörper-Stechrochen sind im Sommer regelmäßig zu sehen – zwei Meter Durchmesser, mit Schwanz bis zu drei Meter fünfzig. So große Tiere haben natürlich keine Angst vor Menschen. Man kann sich direkt neben sie legen und beobachten.

Das ist das Besondere beim Tauchen Madeira: Diese Begegnungen sind nicht einmalig. Sie passieren regelmäßig.

Die Tauchplätze 

Die Arena ist ein Klassiker beim Tauchen in Madeira. Ein halbkreisförmiges Riff mit einem zehn Meter langen Tunnel, den man durchschwimmen kann. Viele große Zackenbarsche und Baracuda-Schwärme. Tauchzeit: etwa eine Stunde in zwanzig Metern Tiefe.

Die große Höhle ist ebenfalls am Hausriff erreichbar. Abwechslungsreich, faszinierend, perfekt für Fotografen.

Die Corvette ist das Wrack beim Tauchen Madeira. Eine alte Fregatte, vom Militär hergerichtet für Sporttaucher. Maximal dreißig Meter tief, aber auch oben in zwölf Metern erreichbar. Das macht es zugänglich für verschiedene Erfahrungsstufen – nicht nur für Profis.

Garatxuste ist der bekannteste Spot beim Tauchen Madeira. Große zahme Zackenbarsche, nur zehn Minuten mit dem Boot entfernt. Das ist das Tauchen Madeira, das sich auch mit kurzer Fahrzeit lohnt.

Über Wasser: Mehr als nur Tauchen

Tauchen Madeira ist nicht nur Tauchen. Die Insel wird oft als „Costa Rica Europas“ beschrieben – und das ist nicht übertrieben. Es gibt spektakuläre Wanderungen durch subtropische Natur. Bergtouren auf über tausendachthundert Meter. Mountainbiking und Downhill-Fahrten. Canyoning auf verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Wasserfälle überall auf der Insel.

Für den nicht-tauchenden Partner: Die Hauptstadt Funchal ist nur fünfzehn Minuten entfernt. Hier gibt es Altstadt, Museen, Restaurants, Hafen. Cristiano Ronaldo wurde hier geboren – sein Museum zieht viele Besucher an.

Die Tauchschule arbeitet mit einer Outdoor-Firma zusammen, die Aktivitäten für den ganzen Tag organisiert. Das bedeutet: Paare können ihre Urlaube perfekt abstimmen.

Praktisches zum Tauchen 

Das Hotel ist direkt neben der Tauchschule. Es gibt zwei Optionen: das Gallo Mar (gehobenes Niveau) und das Gallo Sol (Familienhotel). Beide Gäste können ein Fitnesscenter nutzen – ein echtes Studio mit Geräten und Personal Training, nicht nur ein paar Hanteln im Hotel.

Der Anschluss an den Flughafen ist einfach: fünfzehn Minuten mit dem Auto. Die Tauchschule liegt genau zwischen Flughafen und Hauptstadt Funchal.

Fazit: Es lohnt sich

Tauchen in Madeira hat sich in dreißig Jahren bewährt. Die Tauchschule Manta Diving ist die erste und beste im Atlantik. Kurze Wege, großes Hausriff, geschützte Fische, regelmäßige Großfisch-Begegnungen, entspannter Service.

Das Wichtigste beim Tauchen Madeira: entspannen. Den Stress zu Hause lassen. Die Natur genießen. Mit erfahrenen Profis ins Wasser gehen. Und nicht alles im Leben so ernst nehmen.

Das ist Tauchen Madeira.

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Kategorien: Reiseziele, Tauchplätze, Europa

 

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Unsere Redaktion wird geleitet von Chefredakteur Markus Mensch, der sich schon als Redakteur für Munichs Best, dem blu Magazin und dem Leo Magazin einem Namen machen konnte. 2010 gründete er das Online-Magazin „magazine4“, welches Ende 2014 verkauft wurde. Nun sticht er mit “Monaco de Luxe” neu in See, vereint sein Netzwerk und seine Erfahrungen, um neue Ziele für seine Leser, Kunden und Partner zu erreichen.

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