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Tauchen im Ausland: Wenn aus Kleinigkeiten Albträume werden

  • Eine Auslandskrankenversicherung abschließen, die eine medizinische Hotline bietet
  • Sich über seriöse Kliniken im Zielland informieren
  • Im Zweifel bei der Versicherung nachfragen, welche Kliniken empfohlen werden

Im Notfall:

  • Nicht einfach zum nächstbesten Arzt gehen
  • Erst die Hotline anrufen, sich beraten lassen
  • Viele Kleinigkeiten können telefonisch geklärt werden – ohne Arztbesuch
  • Wenn ein Arztbesuch nötig ist: Empfehlung einholen, welche Klinik seriös ist

Niemals:

  • Reisepass oder Personalausweis aus der Hand geben
  • Das Hotel darf eine Kopie machen, aber das Original bleibt bei Ihnen
  • Bei Druck: Deutsche Botschaft einschalten

Bei überhöhten Rechnungen:

  • Sofort die Versicherung kontaktieren
  • Nicht unter Druck setzen lassen
  • Nicht aus Angst zahlen

Nicht nur Ägypten betroffen

Reschmann fokussiert sich auf Ägypten, weil dort die Fälle massiv zugenommen haben. Aber auch andere Länder sind betroffen – Nordafrika, der indopazifische Raum. Überall dort, wo der Gesundheitssektor nicht so streng reguliert ist wie in Deutschland.

In Deutschland gibt es die Gebührenordnung für Ärzte. Jeder Arzt rechnet nach denselben Sätzen ab. Die Ausbildung ist standardisiert, Fortbildungen sind Pflicht. In vielen anderen Ländern fehlt diese Regulierung. Und das öffnet Tür und Tor für Missbrauch.

Mehr erfahren im Podcast

Wer tiefer in das Thema einsteigen möchte, kann die ausführliche Podcast-Folge von TauchTalk mit Dr. Marco Reschmann hören. Moderatorin Carolin Staab spricht mit ihm über konkrete Fälle, über das System hinter den Betrugskliniken und über die Arbeit von Aquamed. Die Folge bietet wertvolle Einblicke und praktische Tipps für alle, die im Ausland tauchen oder reisen. Zu finden unter tauchtalk.podigee.io.

Fazit: Vorsicht ist besser als Nachsicht

Reisen soll Spaß machen. Tauchen soll Erholung sein. Und die meisten Reisen verlaufen problemlos. Aber es ist wichtig zu wissen, dass es diese Risiken gibt. Und dass man sich schützen kann.

Eine gute Auslandskrankenversicherung mit medizinischer Hotline ist keine Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Sie kostet wenig, kann aber im Ernstfall Tausende Euro und viel Stress ersparen.

Reschmanns Schlusswort: „Die Welt ist nicht so schlecht, wie es nach diesen Horror-Geschichten klingt. Es gibt viele seriöse Einrichtungen. Aber man muss wissen, wo man hingeht. Und wenn man ein gutes Netzwerk hat, dann ist Reisen großartig.“

Also: Reisen Sie, tauchen Sie, genießen Sie. Aber informieren Sie sich vorher. Und haben Sie im Notfall die richtige Nummer parat.

Weitere Informationen

Aquamed bietet eine medizinische Hotline für Taucher und Reisende. Mehr Informationen unter aquamed-diving.de. Auch andere Versicherungen wie Allianz, HUK-Coburg und weitere bieten ähnliche Services – entscheidend ist, dass eine deutschsprachige medizinische Beratung verfügbar ist.

Was klingt wie ein Horrorszenario, ist für viele Reisende bittere Realität geworden. Besonders in Ägypten, aber auch in anderen Ländern. Dr. Marco Reschmann erlebt solche Fälle regelmäßig – und er warnt eindringlich.

Was ist Aquamed?

Aquamed ist die Taucherversicherung der Medical Helpline, einer medizinischen Assistenzgesellschaft, die sich auf die Betreuung von Reisenden spezialisiert hat. Das Unternehmen hat ein Team von zwölf Ärzten – Internisten, Notfallmediziner, Reisemediziner, Orthopäden, Chirurgen, Kinderärzte. Sie alle arbeiten rund um die Uhr an einer Hotline, erreichbar für Taucher und Reisende weltweit.

Die Idee: Wer im Ausland ein medizinisches Problem hat, ruft an und bekommt sofort einen deutschsprachigen Arzt ans Telefon. Dieser berät, stellt erste Diagnosen, gibt Empfehlungen – und vermittelt im Ernstfall in vertrauenswürdige Kliniken. Denn genau hier liegt das Problem: Nicht jede Klinik im Ausland ist seriös.

Der „Deutsche Arzt in der Tasche“

Reschmann beschreibt es so: „Wir sind der deutsche Arzt in deiner Tasche.“ Und das ist mehr als ein Marketing-Slogan. Es geht um Sicherheit – sprachlich, emotional, medizinisch.

Ein Beispiel: Mittelohrentzündung nach einem Tauchgang. Schmerzhaft, unangenehm, aber medizinisch nicht lebensbedrohlich. In Deutschland würde man zum HNO gehen, Antibiotika-Tropfen bekommen, fertig. Im Ausland muss man erst einen Arzt finden, der gerade geöffnet hat. Dann erklären, was los ist – auf Englisch, oder in einer anderen Fremdsprache. Dann die Diagnose verstehen. Dann eine Apotheke finden. Mehrere Rechnungen bezahlen. Aufwand, Unsicherheit, Stress.

Mit Aquamed läuft es anders: Anruf, kurze Schilderung der Symptome, gezielte Fragen durch den Arzt („Zieh mal am Ohrläppchen – verändert sich der Schmerz?“), dann eine klare Empfehlung: welches Medikament, in welcher Dosierung, wie lange. Oft reicht das schon. Kein Arztbesuch nötig, keine Rechnung, keine Sprachbarriere.

Und selbst wenn man fließend Englisch spricht: In Stresssituationen versagt die Fremdsprache. Reschmann erzählt von einem Internisten-Professor, der international auf Kongressen spricht – fließend Englisch, kein Problem. Doch als seine Frau im Ausland erkrankte, rief er bei Aquamed an. Warum? Weil er in der emotionalen Ausnahmesituation plötzlich Wortfindungsstörungen hatte. Die Muttersprache gibt Sicherheit, gerade wenn es darauf ankommt.

Hotel-Kliniken in Ägypten: Ein wachsendes Problem

Doch es geht nicht nur um Sprachbarrieren. Es geht um Betrug. Reschmann spricht Klartext: In Ägypten gibt es ein massives Problem mit sogenannten Hotel-Kliniken. Diese Einrichtungen haben in den letzten Jahren dramatisch zugenommen – besonders seit Corona.

So funktioniert das System: Ein Hotel vermietet einen Raum an einen „Arzt“. Der richtet dort eine Mini-Praxis ein – ein Bett, ein EKG-Gerät, ein paar Infusionsständer, schöne weiße Schränke. Sieht professionell aus. Das Hotel verdient mit – entweder durch Miete oder durch einen Prozentsatz am Umsatz. Der „Arzt“ ist rhetorisch geschult, freundlich, überzeugend.

Ein typischer Fall: Tourist mit Bauchschmerzen. Der Arzt hört ab, macht ein EKG, erklärt, es könnte auch ein Herzinfarkt sein, der in den Bauch ausstrahlt. Klingt plausibel, macht Angst. Dann wird eine Infusion gelegt – angeblich mit wichtigen Medikamenten, in Wahrheit oft nur Kochsalzlösung. Am nächsten Tag: Kontrolltermin, nochmal eine Infusion, „zur Sicherheit“.

Der Tourist fühlt sich gut betreut. Bis zum Check-out. Dann kommt die Rechnung: 4.500 Euro. Für zwei Infusionen, ein EKG, zwei Arztbesuche. In Deutschland hätte das 200 Euro gekostet. Aber hier wird abkassiert – und zwar extrem.

Wenn der Reisepass einbehalten wird

Schlimmer noch: Viele dieser „Ärzte“ verlangen vorab den Reisepass – angeblich zur Abrechnung mit der Versicherung. Doch der Pass wird nicht zurückgegeben, bis gezahlt wurde. Der Tourist steht unter Druck: Flug geht bald, ohne Pass kein Boarding. Also zahlen.

Reschmann betont: „Geben Sie niemals Ihre Reisedokumente aus der Hand.“ Der Reisepass gehört rechtlich der Bundesrepublik Deutschland – das steht auch im Pass drin. Wer ihn unrechtmäßig einbehält, begeht eine Straftat. Und in solchen Fällen kann die deutsche Botschaft eingeschaltet werden.

Doch viele Touristen wissen das nicht. Sie zahlen aus Angst. Und wer nicht zahlt? Reschmann berichtet von einem Fall, in dem ein Patient eine Rechnung über 40.000 Euro bekam. Er weigerte sich zu zahlen. Die Klinik rief die Polizei. Er landete auf der Polizeistation. Die deutsche Botschaft musste eingeschaltet werden. Der Mann ist mittlerweile frei und zurück in Deutschland – aber der Fall zeigt, wie extrem die Situation werden kann.

Zwischen 20 und 40 Fälle – und das ist nur Aquamed

Aquamed hat etwa 110.000 versicherte Taucher. In den letzten Jahren gab es zwischen 20 und 40 solcher Betrugsfälle – Tendenz steigend. Das klingt nach wenig, ist aber erschreckend viel. Denn das sind nur die Fälle, die bei Aquamed gemeldet wurden. Andere Versicherungen wie Allianz oder HUK-Coburg berichten von ähnlichen Problemen.

Und es betrifft nicht nur Taucher. Auch ältere Rentnerpaare, Familien, alle Touristen. Je argloser, desto leichter fällt man auf diese Maschen herein.

Das Perfide: Viele dieser „Kliniken“ ändern regelmäßig ihren Namen. Sie verschwinden vom Radar, tauchen unter neuem Namen wieder auf. Manche haben nicht einmal einen approbierten Arzt – sondern nur jemanden, der vorgibt, Arzt zu sein. Reschmann berichtet von Fällen, in denen nachträglich herausgefunden wurde: Der „Arzt“ hatte nie ein Medizinstudium abgeschlossen.

Nicht alle Kliniken sind schlecht

Reschmann betont aber auch: Es gibt gute Kliniken in Ägypten. Moderne Krankenhäuser mit MRT, CT, gut ausgestatteten OP-Sälen. Kliniken, die auf dem Niveau deutscher Regionalkliniken arbeiten. Kliniken, mit denen Aquamed Verträge hat, die transparent abrechnen, die seriös arbeiten.

Das Problem: Von außen erkennt man den Unterschied nicht. Die Betrugskliniken haben oft besseres Marketing. Schönere Websites. Freundlicheres Personal. Man merkt es erst, wenn die Rechnung kommt.

Was tun, um sich zu schützen?

Reschmanns wichtigste Tipps:

Vor der Reise:

  • Eine Auslandskrankenversicherung abschließen, die eine medizinische Hotline bietet
  • Sich über seriöse Kliniken im Zielland informieren
  • Im Zweifel bei der Versicherung nachfragen, welche Kliniken empfohlen werden

Im Notfall:

  • Nicht einfach zum nächstbesten Arzt gehen
  • Erst die Hotline anrufen, sich beraten lassen
  • Viele Kleinigkeiten können telefonisch geklärt werden – ohne Arztbesuch
  • Wenn ein Arztbesuch nötig ist: Empfehlung einholen, welche Klinik seriös ist

Niemals:

  • Reisepass oder Personalausweis aus der Hand geben
  • Das Hotel darf eine Kopie machen, aber das Original bleibt bei Ihnen
  • Bei Druck: Deutsche Botschaft einschalten

Bei überhöhten Rechnungen:

  • Sofort die Versicherung kontaktieren
  • Nicht unter Druck setzen lassen
  • Nicht aus Angst zahlen

Nicht nur Ägypten betroffen

Reschmann fokussiert sich auf Ägypten, weil dort die Fälle massiv zugenommen haben. Aber auch andere Länder sind betroffen – Nordafrika, der indopazifische Raum. Überall dort, wo der Gesundheitssektor nicht so streng reguliert ist wie in Deutschland.

In Deutschland gibt es die Gebührenordnung für Ärzte. Jeder Arzt rechnet nach denselben Sätzen ab. Die Ausbildung ist standardisiert, Fortbildungen sind Pflicht. In vielen anderen Ländern fehlt diese Regulierung. Und das öffnet Tür und Tor für Missbrauch.

Mehr erfahren im Podcast

Wer tiefer in das Thema einsteigen möchte, kann die ausführliche Podcast-Folge von TauchTalk mit Dr. Marco Reschmann hören. Moderatorin Carolin Staab spricht mit ihm über konkrete Fälle, über das System hinter den Betrugskliniken und über die Arbeit von Aquamed. Die Folge bietet wertvolle Einblicke und praktische Tipps für alle, die im Ausland tauchen oder reisen. Zu finden unter tauchtalk.podigee.io.

Fazit: Vorsicht ist besser als Nachsicht

Reisen soll Spaß machen. Tauchen soll Erholung sein. Und die meisten Reisen verlaufen problemlos. Aber es ist wichtig zu wissen, dass es diese Risiken gibt. Und dass man sich schützen kann.

Eine gute Auslandskrankenversicherung mit medizinischer Hotline ist keine Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Sie kostet wenig, kann aber im Ernstfall Tausende Euro und viel Stress ersparen.

Reschmanns Schlusswort: „Die Welt ist nicht so schlecht, wie es nach diesen Horror-Geschichten klingt. Es gibt viele seriöse Einrichtungen. Aber man muss wissen, wo man hingeht. Und wenn man ein gutes Netzwerk hat, dann ist Reisen großartig.“

Also: Reisen Sie, tauchen Sie, genießen Sie. Aber informieren Sie sich vorher. Und haben Sie im Notfall die richtige Nummer parat.

Weitere Informationen

Aquamed bietet eine medizinische Hotline für Taucher und Reisende. Mehr Informationen unter aquamed-diving.de. Auch andere Versicherungen wie Allianz, HUK-Coburg und weitere bieten ähnliche Services – entscheidend ist, dass eine deutschsprachige medizinische Beratung verfügbar ist.

Ägypten, Thailand, Indonesien – beliebt Tauchen im Ausland mit traumhaften Riffen. Doch was passiert, wenn man dort krank wird oder einen Unfall hat? Dr. Marco Reschmann, medizinischer Leiter der Taucherhotline Aquamed, berichtet von dramatischen Fällen und gibt konkrete Tipps, wie man sich schützen kann.

Eine Mittelohrentzündung. Durchfall nach einem falschen Essen. Bauchschmerzen. Kleinigkeiten, die im Urlaub passieren können. In Deutschland geht man zum Arzt, bekommt ein Rezept, zahlt vielleicht 70 bis 250 Euro – und die Sache ist erledigt. Im Ausland kann daraus ein Albtraum werden. Mit Rechnungen über 4.500 Euro. Oder 40.000 Euro. Mit einbehaltenen Reisepässen. Mit Polizei und Botschaft.

Was klingt wie ein Horrorszenario, ist für viele Reisende bittere Realität geworden. Besonders in Ägypten, aber auch in anderen Ländern. Dr. Marco Reschmann erlebt solche Fälle regelmäßig – und er warnt eindringlich.

Was ist Aquamed?

Aquamed ist die Taucherversicherung der Medical Helpline, einer medizinischen Assistenzgesellschaft, die sich auf die Betreuung von Reisenden spezialisiert hat. Das Unternehmen hat ein Team von zwölf Ärzten – Internisten, Notfallmediziner, Reisemediziner, Orthopäden, Chirurgen, Kinderärzte. Sie alle arbeiten rund um die Uhr an einer Hotline, erreichbar für Taucher und Reisende weltweit.

Die Idee: Wer im Ausland ein medizinisches Problem hat, ruft an und bekommt sofort einen deutschsprachigen Arzt ans Telefon. Dieser berät, stellt erste Diagnosen, gibt Empfehlungen – und vermittelt im Ernstfall in vertrauenswürdige Kliniken. Denn genau hier liegt das Problem: Nicht jede Klinik im Ausland ist seriös.

Der „Deutsche Arzt in der Tasche“

Reschmann beschreibt es so: „Wir sind der deutsche Arzt in deiner Tasche.“ Und das ist mehr als ein Marketing-Slogan. Es geht um Sicherheit – sprachlich, emotional, medizinisch.

Ein Beispiel: Mittelohrentzündung nach einem Tauchgang. Schmerzhaft, unangenehm, aber medizinisch nicht lebensbedrohlich. In Deutschland würde man zum HNO gehen, Antibiotika-Tropfen bekommen, fertig. Im Ausland muss man erst einen Arzt finden, der gerade geöffnet hat. Dann erklären, was los ist – auf Englisch, oder in einer anderen Fremdsprache. Dann die Diagnose verstehen. Dann eine Apotheke finden. Mehrere Rechnungen bezahlen. Aufwand, Unsicherheit, Stress.

Mit Aquamed läuft es anders: Anruf, kurze Schilderung der Symptome, gezielte Fragen durch den Arzt („Zieh mal am Ohrläppchen – verändert sich der Schmerz?“), dann eine klare Empfehlung: welches Medikament, in welcher Dosierung, wie lange. Oft reicht das schon. Kein Arztbesuch nötig, keine Rechnung, keine Sprachbarriere.

Und selbst wenn man fließend Englisch spricht: In Stresssituationen versagt die Fremdsprache. Reschmann erzählt von einem Internisten-Professor, der international auf Kongressen spricht – fließend Englisch, kein Problem. Doch als seine Frau im Ausland erkrankte, rief er bei Aquamed an. Warum? Weil er in der emotionalen Ausnahmesituation plötzlich Wortfindungsstörungen hatte. Die Muttersprache gibt Sicherheit, gerade wenn es darauf ankommt.

Hotel-Kliniken in Ägypten: Ein wachsendes Problem

Doch es geht nicht nur um Sprachbarrieren. Es geht um Betrug. Reschmann spricht Klartext: In Ägypten gibt es ein massives Problem mit sogenannten Hotel-Kliniken. Diese Einrichtungen haben in den letzten Jahren dramatisch zugenommen – besonders seit Corona.

So funktioniert das System: Ein Hotel vermietet einen Raum an einen „Arzt“. Der richtet dort eine Mini-Praxis ein – ein Bett, ein EKG-Gerät, ein paar Infusionsständer, schöne weiße Schränke. Sieht professionell aus. Das Hotel verdient mit – entweder durch Miete oder durch einen Prozentsatz am Umsatz. Der „Arzt“ ist rhetorisch geschult, freundlich, überzeugend.

Ein typischer Fall: Tourist mit Bauchschmerzen. Der Arzt hört ab, macht ein EKG, erklärt, es könnte auch ein Herzinfarkt sein, der in den Bauch ausstrahlt. Klingt plausibel, macht Angst. Dann wird eine Infusion gelegt – angeblich mit wichtigen Medikamenten, in Wahrheit oft nur Kochsalzlösung. Am nächsten Tag: Kontrolltermin, nochmal eine Infusion, „zur Sicherheit“.

Der Tourist fühlt sich gut betreut. Bis zum Check-out. Dann kommt die Rechnung: 4.500 Euro. Für zwei Infusionen, ein EKG, zwei Arztbesuche. In Deutschland hätte das 200 Euro gekostet. Aber hier wird abkassiert – und zwar extrem.

Wenn der Reisepass einbehalten wird

Schlimmer noch: Viele dieser „Ärzte“ verlangen vorab den Reisepass – angeblich zur Abrechnung mit der Versicherung. Doch der Pass wird nicht zurückgegeben, bis gezahlt wurde. Der Tourist steht unter Druck: Flug geht bald, ohne Pass kein Boarding. Also zahlen.

Reschmann betont: „Geben Sie niemals Ihre Reisedokumente aus der Hand.“ Der Reisepass gehört rechtlich der Bundesrepublik Deutschland – das steht auch im Pass drin. Wer ihn unrechtmäßig einbehält, begeht eine Straftat. Und in solchen Fällen kann die deutsche Botschaft eingeschaltet werden.

Doch viele Touristen wissen das nicht. Sie zahlen aus Angst. Und wer nicht zahlt? Reschmann berichtet von einem Fall, in dem ein Patient eine Rechnung über 40.000 Euro bekam. Er weigerte sich zu zahlen. Die Klinik rief die Polizei. Er landete auf der Polizeistation. Die deutsche Botschaft musste eingeschaltet werden. Der Mann ist mittlerweile frei und zurück in Deutschland – aber der Fall zeigt, wie extrem die Situation werden kann.

Zwischen 20 und 40 Fälle – und das ist nur Aquamed

Aquamed hat etwa 110.000 versicherte Taucher. In den letzten Jahren gab es zwischen 20 und 40 solcher Betrugsfälle – Tendenz steigend. Das klingt nach wenig, ist aber erschreckend viel. Denn das sind nur die Fälle, die bei Aquamed gemeldet wurden. Andere Versicherungen wie Allianz oder HUK-Coburg berichten von ähnlichen Problemen.

Und es betrifft nicht nur Taucher. Auch ältere Rentnerpaare, Familien, alle Touristen. Je argloser, desto leichter fällt man auf diese Maschen herein.

Das Perfide: Viele dieser „Kliniken“ ändern regelmäßig ihren Namen. Sie verschwinden vom Radar, tauchen unter neuem Namen wieder auf. Manche haben nicht einmal einen approbierten Arzt – sondern nur jemanden, der vorgibt, Arzt zu sein. Reschmann berichtet von Fällen, in denen nachträglich herausgefunden wurde: Der „Arzt“ hatte nie ein Medizinstudium abgeschlossen.

Nicht alle Kliniken sind schlecht

Reschmann betont aber auch: Es gibt gute Kliniken in Ägypten. Moderne Krankenhäuser mit MRT, CT, gut ausgestatteten OP-Sälen. Kliniken, die auf dem Niveau deutscher Regionalkliniken arbeiten. Kliniken, mit denen Aquamed Verträge hat, die transparent abrechnen, die seriös arbeiten.

Das Problem: Von außen erkennt man den Unterschied nicht. Die Betrugskliniken haben oft besseres Marketing. Schönere Websites. Freundlicheres Personal. Man merkt es erst, wenn die Rechnung kommt.

Was tun, um sich zu schützen?

Reschmanns wichtigste Tipps:

Vor der Reise:

  • Eine Auslandskrankenversicherung abschließen, die eine medizinische Hotline bietet
  • Sich über seriöse Kliniken im Zielland informieren
  • Im Zweifel bei der Versicherung nachfragen, welche Kliniken empfohlen werden

Im Notfall:

  • Nicht einfach zum nächstbesten Arzt gehen
  • Erst die Hotline anrufen, sich beraten lassen
  • Viele Kleinigkeiten können telefonisch geklärt werden – ohne Arztbesuch
  • Wenn ein Arztbesuch nötig ist: Empfehlung einholen, welche Klinik seriös ist

Niemals:

  • Reisepass oder Personalausweis aus der Hand geben
  • Das Hotel darf eine Kopie machen, aber das Original bleibt bei Ihnen
  • Bei Druck: Deutsche Botschaft einschalten

Bei überhöhten Rechnungen:

  • Sofort die Versicherung kontaktieren
  • Nicht unter Druck setzen lassen
  • Nicht aus Angst zahlen

Nicht nur Ägypten betroffen

Reschmann fokussiert sich auf Ägypten, weil dort die Fälle massiv zugenommen haben. Aber auch andere Länder sind betroffen – Nordafrika, der indopazifische Raum. Überall dort, wo der Gesundheitssektor nicht so streng reguliert ist wie in Deutschland.

In Deutschland gibt es die Gebührenordnung für Ärzte. Jeder Arzt rechnet nach denselben Sätzen ab. Die Ausbildung ist standardisiert, Fortbildungen sind Pflicht. In vielen anderen Ländern fehlt diese Regulierung. Und das öffnet Tür und Tor für Missbrauch.

Mehr erfahren im Podcast

Wer tiefer in das Thema einsteigen möchte, kann die ausführliche Podcast-Folge von TauchTalk mit Dr. Marco Reschmann hören. Moderatorin Carolin Staab spricht mit ihm über konkrete Fälle, über das System hinter den Betrugskliniken und über die Arbeit von Aquamed. Die Folge bietet wertvolle Einblicke und praktische Tipps für alle, die im Ausland tauchen oder reisen. Zu finden unter tauchtalk.podigee.io.

Fazit: Vorsicht ist besser als Nachsicht

Reisen soll Spaß machen. Tauchen soll Erholung sein. Und die meisten Reisen verlaufen problemlos. Aber es ist wichtig zu wissen, dass es diese Risiken gibt. Und dass man sich schützen kann.

Eine gute Auslandskrankenversicherung mit medizinischer Hotline ist keine Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Sie kostet wenig, kann aber im Ernstfall Tausende Euro und viel Stress ersparen.

Reschmanns Schlusswort: „Die Welt ist nicht so schlecht, wie es nach diesen Horror-Geschichten klingt. Es gibt viele seriöse Einrichtungen. Aber man muss wissen, wo man hingeht. Und wenn man ein gutes Netzwerk hat, dann ist Reisen großartig.“

Also: Reisen Sie, tauchen Sie, genießen Sie. Aber informieren Sie sich vorher. Und haben Sie im Notfall die richtige Nummer parat.

Weitere Informationen

Aquamed bietet eine medizinische Hotline für Taucher und Reisende. Mehr Informationen unter aquamed-diving.de. Auch andere Versicherungen wie Allianz, HUK-Coburg und weitere bieten ähnliche Services – entscheidend ist, dass eine deutschsprachige medizinische B

Ägypten, Thailand, Indonesien – beliebt Tauchen im Ausland mit traumhaften Riffen. Doch was passiert, wenn man dort krank wird oder einen Unfall hat? Dr. Marco Reschmann, medizinischer Leiter der Taucherhotline Aquamed, berichtet von dramatischen Fällen und gibt konkrete Tipps, wie man sich schützen kann.

Eine Mittelohrentzündung. Durchfall nach einem falschen Essen. Bauchschmerzen. Kleinigkeiten, die im Urlaub passieren können. In Deutschland geht man zum Arzt, bekommt ein Rezept, zahlt vielleicht 70 bis 250 Euro – und die Sache ist erledigt. Im Ausland kann daraus ein Albtraum werden. Mit Rechnungen über 4.500 Euro. Oder 40.000 Euro. Mit einbehaltenen Reisepässen. Mit Polizei und Botschaft.

Was klingt wie ein Horrorszenario, ist für viele Reisende bittere Realität geworden. Besonders in Ägypten, aber auch in anderen Ländern. Dr. Marco Reschmann erlebt solche Fälle regelmäßig – und er warnt eindringlich.

Was ist Aquamed?

Aquamed ist die Taucherversicherung der Medical Helpline, einer medizinischen Assistenzgesellschaft, die sich auf die Betreuung von Reisenden spezialisiert hat. Das Unternehmen hat ein Team von zwölf Ärzten – Internisten, Notfallmediziner, Reisemediziner, Orthopäden, Chirurgen, Kinderärzte. Sie alle arbeiten rund um die Uhr an einer Hotline, erreichbar für Taucher und Reisende weltweit.

Die Idee: Wer im Ausland ein medizinisches Problem hat, ruft an und bekommt sofort einen deutschsprachigen Arzt ans Telefon. Dieser berät, stellt erste Diagnosen, gibt Empfehlungen – und vermittelt im Ernstfall in vertrauenswürdige Kliniken. Denn genau hier liegt das Problem: Nicht jede Klinik im Ausland ist seriös.

Der „Deutsche Arzt in der Tasche“

Reschmann beschreibt es so: „Wir sind der deutsche Arzt in deiner Tasche.“ Und das ist mehr als ein Marketing-Slogan. Es geht um Sicherheit – sprachlich, emotional, medizinisch.

Ein Beispiel: Mittelohrentzündung nach einem Tauchgang. Schmerzhaft, unangenehm, aber medizinisch nicht lebensbedrohlich. In Deutschland würde man zum HNO gehen, Antibiotika-Tropfen bekommen, fertig. Im Ausland muss man erst einen Arzt finden, der gerade geöffnet hat. Dann erklären, was los ist – auf Englisch, oder in einer anderen Fremdsprache. Dann die Diagnose verstehen. Dann eine Apotheke finden. Mehrere Rechnungen bezahlen. Aufwand, Unsicherheit, Stress.

Mit Aquamed läuft es anders: Anruf, kurze Schilderung der Symptome, gezielte Fragen durch den Arzt („Zieh mal am Ohrläppchen – verändert sich der Schmerz?“), dann eine klare Empfehlung: welches Medikament, in welcher Dosierung, wie lange. Oft reicht das schon. Kein Arztbesuch nötig, keine Rechnung, keine Sprachbarriere.

Und selbst wenn man fließend Englisch spricht: In Stresssituationen versagt die Fremdsprache. Reschmann erzählt von einem Internisten-Professor, der international auf Kongressen spricht – fließend Englisch, kein Problem. Doch als seine Frau im Ausland erkrankte, rief er bei Aquamed an. Warum? Weil er in der emotionalen Ausnahmesituation plötzlich Wortfindungsstörungen hatte. Die Muttersprache gibt Sicherheit, gerade wenn es darauf ankommt.

Hotel-Kliniken in Ägypten: Ein wachsendes Problem

Doch es geht nicht nur um Sprachbarrieren. Es geht um Betrug. Reschmann spricht Klartext: In Ägypten gibt es ein massives Problem mit sogenannten Hotel-Kliniken. Diese Einrichtungen haben in den letzten Jahren dramatisch zugenommen – besonders seit Corona.

So funktioniert das System: Ein Hotel vermietet einen Raum an einen „Arzt“. Der richtet dort eine Mini-Praxis ein – ein Bett, ein EKG-Gerät, ein paar Infusionsständer, schöne weiße Schränke. Sieht professionell aus. Das Hotel verdient mit – entweder durch Miete oder durch einen Prozentsatz am Umsatz. Der „Arzt“ ist rhetorisch geschult, freundlich, überzeugend.

Ein typischer Fall: Tourist mit Bauchschmerzen. Der Arzt hört ab, macht ein EKG, erklärt, es könnte auch ein Herzinfarkt sein, der in den Bauch ausstrahlt. Klingt plausibel, macht Angst. Dann wird eine Infusion gelegt – angeblich mit wichtigen Medikamenten, in Wahrheit oft nur Kochsalzlösung. Am nächsten Tag: Kontrolltermin, nochmal eine Infusion, „zur Sicherheit“.

Der Tourist fühlt sich gut betreut. Bis zum Check-out. Dann kommt die Rechnung: 4.500 Euro. Für zwei Infusionen, ein EKG, zwei Arztbesuche. In Deutschland hätte das 200 Euro gekostet. Aber hier wird abkassiert – und zwar extrem.

Wenn der Reisepass einbehalten wird

Schlimmer noch: Viele dieser „Ärzte“ verlangen vorab den Reisepass – angeblich zur Abrechnung mit der Versicherung. Doch der Pass wird nicht zurückgegeben, bis gezahlt wurde. Der Tourist steht unter Druck: Flug geht bald, ohne Pass kein Boarding. Also zahlen.

Reschmann betont: „Geben Sie niemals Ihre Reisedokumente aus der Hand.“ Der Reisepass gehört rechtlich der Bundesrepublik Deutschland – das steht auch im Pass drin. Wer ihn unrechtmäßig einbehält, begeht eine Straftat. Und in solchen Fällen kann die deutsche Botschaft eingeschaltet werden.

Doch viele Touristen wissen das nicht. Sie zahlen aus Angst. Und wer nicht zahlt? Reschmann berichtet von einem Fall, in dem ein Patient eine Rechnung über 40.000 Euro bekam. Er weigerte sich zu zahlen. Die Klinik rief die Polizei. Er landete auf der Polizeistation. Die deutsche Botschaft musste eingeschaltet werden. Der Mann ist mittlerweile frei und zurück in Deutschland – aber der Fall zeigt, wie extrem die Situation werden kann.

Zwischen 20 und 40 Fälle – und das ist nur Aquamed

Aquamed hat etwa 110.000 versicherte Taucher. In den letzten Jahren gab es zwischen 20 und 40 solcher Betrugsfälle – Tendenz steigend. Das klingt nach wenig, ist aber erschreckend viel. Denn das sind nur die Fälle, die bei Aquamed gemeldet wurden. Andere Versicherungen wie Allianz oder HUK-Coburg berichten von ähnlichen Problemen.

Und es betrifft nicht nur Taucher. Auch ältere Rentnerpaare, Familien, alle Touristen. Je argloser, desto leichter fällt man auf diese Maschen herein.

Das Perfide: Viele dieser „Kliniken“ ändern regelmäßig ihren Namen. Sie verschwinden vom Radar, tauchen unter neuem Namen wieder auf. Manche haben nicht einmal einen approbierten Arzt – sondern nur jemanden, der vorgibt, Arzt zu sein. Reschmann berichtet von Fällen, in denen nachträglich herausgefunden wurde: Der „Arzt“ hatte nie ein Medizinstudium abgeschlossen.

Nicht alle Kliniken sind schlecht

Reschmann betont aber auch: Es gibt gute Kliniken in Ägypten. Moderne Krankenhäuser mit MRT, CT, gut ausgestatteten OP-Sälen. Kliniken, die auf dem Niveau deutscher Regionalkliniken arbeiten. Kliniken, mit denen Aquamed Verträge hat, die transparent abrechnen, die seriös arbeiten.

Das Problem: Von außen erkennt man den Unterschied nicht. Die Betrugskliniken haben oft besseres Marketing. Schönere Websites. Freundlicheres Personal. Man merkt es erst, wenn die Rechnung kommt.

Was tun, um sich zu schützen?

Reschmanns wichtigste Tipps:

Vor der Reise:

  • Eine Auslandskrankenversicherung abschließen, die eine medizinische Hotline bietet
  • Sich über seriöse Kliniken im Zielland informieren
  • Im Zweifel bei der Versicherung nachfragen, welche Kliniken empfohlen werden

Im Notfall:

  • Nicht einfach zum nächstbesten Arzt gehen
  • Erst die Hotline anrufen, sich beraten lassen
  • Viele Kleinigkeiten können telefonisch geklärt werden – ohne Arztbesuch
  • Wenn ein Arztbesuch nötig ist: Empfehlung einholen, welche Klinik seriös ist

Niemals:

  • Reisepass oder Personalausweis aus der Hand geben
  • Das Hotel darf eine Kopie machen, aber das Original bleibt bei Ihnen
  • Bei Druck: Deutsche Botschaft einschalten

Bei überhöhten Rechnungen:

  • Sofort die Versicherung kontaktieren
  • Nicht unter Druck setzen lassen
  • Nicht aus Angst zahlen

Nicht nur Ägypten betroffen

Reschmann fokussiert sich auf Ägypten, weil dort die Fälle massiv zugenommen haben. Aber auch andere Länder sind betroffen – Nordafrika, der indopazifische Raum. Überall dort, wo der Gesundheitssektor nicht so streng reguliert ist wie in Deutschland.

In Deutschland gibt es die Gebührenordnung für Ärzte. Jeder Arzt rechnet nach denselben Sätzen ab. Die Ausbildung ist standardisiert, Fortbildungen sind Pflicht. In vielen anderen Ländern fehlt diese Regulierung. Und das öffnet Tür und Tor für Missbrauch.

Mehr erfahren im Podcast

Wer tiefer in das Thema einsteigen möchte, kann die ausführliche Podcast-Folge von TauchTalk mit Dr. Marco Reschmann hören. Moderatorin Carolin Staab spricht mit ihm über konkrete Fälle, über das System hinter den Betrugskliniken und über die Arbeit von Aquamed. Die Folge bietet wertvolle Einblicke und praktische Tipps für alle, die im Ausland tauchen oder reisen. Zu finden unter tauchtalk.podigee.io.

Fazit: Vorsicht ist besser als Nachsicht

Reisen soll Spaß machen. Tauchen soll Erholung sein. Und die meisten Reisen verlaufen problemlos. Aber es ist wichtig zu wissen, dass es diese Risiken gibt. Und dass man sich schützen kann.

Eine gute Auslandskrankenversicherung mit medizinischer Hotline ist keine Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Sie kostet wenig, kann aber im Ernstfall Tausende Euro und viel Stress ersparen.

Reschmanns Schlusswort: „Die Welt ist nicht so schlecht, wie es nach diesen Horror-Geschichten klingt. Es gibt viele seriöse Einrichtungen. Aber man muss wissen, wo man hingeht. Und wenn man ein gutes Netzwerk hat, dann ist Reisen großartig.“

Also: Reisen Sie, tauchen Sie, genießen Sie. Aber informieren Sie sich vorher. Und haben Sie im Notfall die richtige Nummer parat.

Weitere Informationen

Aquamed bietet eine medizinische Hotline für Taucher und Reisende. Mehr Informationen unter aquamed-diving.de. Auch andere Versicherungen wie Allianz, HUK-Coburg und weitere bieten ähnliche Services – entscheidend ist, dass eine deutschsprachige medizinische Beratung verfügbar ist.

Unsere Redaktion wird geleitet von Chefredakteur Markus Mensch, der sich schon als Redakteur für Munichs Best, dem blu Magazin und dem Leo Magazin einem Namen machen konnte. 2010 gründete er das Online-Magazin „magazine4“, welches Ende 2014 verkauft wurde. Nun sticht er mit “Monaco de Luxe” neu in See, vereint sein Netzwerk und seine Erfahrungen, um neue Ziele für seine Leser, Kunden und Partner zu erreichen.

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